aktuelles Projekt: Gardinen für das Erdgeschoß

(14. Jun. 2019) Die Borten liegen seit 2012 auf Eis??? Echt jetzt??? Oh Mann … das ist echt schon ein Armutszeugnis für mich …

Nun gut, Zeit etwas daran zu ändern. Und genau das habe ich Anfang des Jahres gemacht, bin aber erst gestern zum Fotografieren gekommen. Also, mein Problem war ja, dass ich weder das gleiche noch ein extrem ähnliches Garn bekommen konnte, um die noch fehlenden Bordüren häkeln zu können. Anderes Garn wollte ich nicht nehmen, auch wenn man den Unterschied wahrscheinlich nicht gesehen hätte. Die Gardinen sollten ja an unterschiedlichen Fenstern hängen. Doch bislang hängen sie gar nicht, und das wird wohl auch so bleiben, bis ich eine Lösung für mein (hoffentlich) finales Problem gefunden habe.

Ähm … eins nach dem anderen: Anfang des Jahres habe ich mir die Bordüren vorgenommen und hatte eine, wie ich finde, gute Idee: Ich mache daraus nicht mehrere Gardinen, sondern nur eine, und die kommt dann an das Küchenfenster. Oder vorne in den Flur. Mal gucken. Aber erstmal muss sie fertig sein.

Gut, also eine Gardine statt mehrere, das bedeutet, die einzelnen Bordüren müssen miteinander verbunden werden. Und von dem weißen Garn habe ich nix mehr, aber ich hatte noch hellblaues von der gleichen Marke und Stärke. Daraus lässt sich doch was machen, oder? So war mein Gedanke, den ich dann auch in die Tat umsetzte: Zuerst umhäkelte ich alle Bordüren in hellblau, dann nähte ich sie zusammen. Damit ist der aktuelle Stand dieser:

Beim Bügeln fürs Foto-Shooting habe ich festgestellt, dass die Bordüren, obwohl sie alle die gleiche Reihenanzahl haben, doch leicht unterschiedlich sind in der Länge. Hmmm … hab ich zwischenzeitlich die Nadelstärke gewechselt gehabt oder einfach nur nicht gleichmäßig fest gehäkelt? Weiß ich nicht und ändern kann ich es auch nicht mehr, also nehm ich es als gegeben hin.

Mein neues Problem siehst Du auf dem zweiten Foto, auf dem mein großer Sohn die Gardine einfach mal hochhält: Die freien Seiten klappen ein. Und das sieht voll blöd aus. Finde ich. Also brauche ich dafür eine Lösung, doch (noch) habe ich keine.

Fällt Dir was dazu ein?

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(05.04.2012) Na, da hab ich mir aber was vorgenommen … Im Erdgeschoß unseres Heims haben wir insgesamt acht Fenster, wobei eines zur Küche gehört und nicht in dieses Projekt aufgenommen wurde. Es bleiben also noch sieben Fenster – für die wir keine Gardine haben. Vorhänge ja, Gardine nein.

’ne ganze Zeit lang hatten wir da Jalosien hängen, die meistens ungefähr zur Hälfte runtergelassen waren – und meiner Meinung nach einfach doof aussahen. Als im letzten Herbst die Fensterrahmen gestrichen wurden, haben wir die Jalosien gar nicht erst wieder angebracht.

Also, ich habe mir letztes Frühjahr vorgenommen, Gardinen zu machen für eben jene sieben Fenster.  Und ich hatte auch schnell einen Plan: Sie sollten zum Teil gehäkelt, zum Teil genäht werden. Stell Dir bitte vor, es beginnt oben an der Gardinenstange mit einem Stoffstreifen, dann folgt ein gehäkelter Einsatz, dann ein breiterer Stoffstreifen und zum Schluß eine gehäkelte Bordüre.

Klingt gut, oder?

Im Laufe des Jahres hab ich jeweils 3 Bordüren und 3 Einsätze fertig bekommen. Dann ging mir das Garn aus und ich hatte meinem Männeputzi versprochen, in dem Jahr kein Garn mehr zu kaufen. Also müssen die Gardinen warten, bis die Haushaltskasse wieder etwas flüssiger geworden ist. Dann geht es weiter.

Muster aus „Celtic Charted Designs“ by Co Spinhoven, 1987 erschienen bei Dover Publications, Inc., New York
Garn: „Patricia“ in weiß, Nadelstärke 2,0

(03.05.2012) Auf Wunsch einer einzelnen Dame hier schonmal Fotos von den Bordüren. Die Zackenbordüre hat 5 Zacken, die andere jeweils 12 Mustersätze.