Weihnachtsdecke

(14. Jun. 2019) Echt jetzt? Über ein Jahr, um ein Deckchen zu spannen? Und dann habe ich es noch nicht mal gespannt, sondern gebügelt. Aber das Garn verzeiht es, so weich ist es:

Heute ist endlich mal wieder ein schöner Tag, nachdem es in den letzten Tagen eher gemischt war (mit dem einen oder anderen Gewitter und/oder -schauer). Auch Filou fand das Wetter einfach großartig und hat sich mit in den Garten getraut, um Fotos machen zu lassen. Hier das Teilergebnis unserer „Session“:

Ich habe vorher erst selten erlebt, dass mein schwarzes Schaf sprachlos ist. Aber beim Anblick dieses Deckchens fiel sogar ihm die Kinnlade runter und er bekam sie lange Zeit nicht wieder hoch.

Und damit fliegt dieses Projekt endlich von meiner UfO-Liste 🙂

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(12. Feb. 2018) Gestern Abend hatte ich es endlich geschafft und konnte den Faden abschneiden: Die letzte Masche war gehäkelt! Nun darf ich noch die beiden Fäden vernähen und das Deckchen spannen. Dann gibt es auch Fotos 🙂

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(13. Jan. 2018) Nachdem ich vorgestern Abend das „Halata“ soweit fertig bekommen habe, dass ich nur noch Fäden vernähen muss, habe ich kurzentschlossen dieses Deckchen wieder rausgekramt. Wie bereits geschrieben, werde ich es komplett neu anschlagen. Besser gesagt: Ich habe es gestern neu angeschlagen und bin bereits bei Runde 17. Nachdem ich mich wieder an die feinere Nadel (Stärke 1,75) gewöhnt hatte, ging es auch recht fix. Trotzdem wird es noch aweng dauern, bis es fertig ist: Insgesamt sind 60 Runden zu häkeln und in der letzten werden die Zacken gleich mit angehäkelt. Diesbezüglich hatte ich beim ersten Versuch übrigens einen Fehler gemacht: Ich hatte die Anleitung nicht richtig gelesen gehabt und meinte, die Zacken würden einzeln nachträglich angehäkelt werden. In der schriftlichen Beschreibung steht aber drin, dass diese im Zuge der letzten Runde gehäkelt werden – also nix mit Faden abschneiden, neu ansetzen und massenhaft Fäden vernähen. Ja, manchmal ist es von Vorteil, wenn man liest 🙂

Die jetzigen Daten des Projekts:
Quelle: Sabrina Special „Häkelideen für die Weihnachtszeit“ S 1969 von 2012
Garn: eine weiße Kone unbekannter Qualität von der Hamburger Wollfabrik, 4-fädig
Nadelstärke 1,75

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(31. Dez. 2017) Ich habe lange nach dem Garn gesucht und auch in Handarbeitsgeschäften nachgefragt – doch leider ohne Erfolg: Dieses Garn ist nicht mehr erhältlich und ich finde auch beim besten Willen keines, das diesem gleicht. Es gibt immer Unterschiede im Weiß, die (zumindest mir) auffallen würden. Daher bleibt mir nur eines übrig: Dieses Deckchen ad acta zu legen und mit neuem Garn neu anzunadeln. Da ich es unbedingt haben will, bleibt es auf meiner UfO-Liste.

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(29. Sep. 2016) Anfang des Jahres habe ich mir gaaanz fest vorgenommen, mich dieses Jahr primär um zwei Dinge zu kümmern:

  1. für Weihnachten handarbeiten, also häkeln und stricken
  2. meinen Stash abbauen

Ehrlich gesagt, mir ist beides nicht wirklich gelungen. Aber dieses Projekt habe ich Anfang des Jahres angefangen und es wäre auch fertig, wenn … ja, wenn mir nicht auf den letzten Runden das Garn ausgegangen wäre. Blöderweise ist es schon was älter und nicht leicht zu bekommen. Und in meinem Stash ist auch nix, was dazu paßt. Doch hier nun erstmal die Bilder:

Ich geh dann mal weiter aufräumen. Mal gucken, was ich sonst noch so finde.

Achja, die Eckdaten für dieses Projekt:
Quelle: Sabrina Special „Häkelideen für die Weihnachtszeit“ S 1969 von 2012
Garn: Madeira Larissa 10
Nadelstärke 1,25