Das Jahr der Schals: Teil 07 – Noro-Schal

(08. Nov. 2017) Ich muss mal Rückstände aufarbeiten …

Also, dieser Schal ist schon etwas länger fertig, hat mich am meisten Nerven gekostet und ich habe erst Anfang der Woche die Fäden vernäht. Und es waren reichlich Fäden, die vernäht werden wollten! Der Schal hat deshalb Nerven gekostet, weil das Noro-Garn und ich nicht kompatibel sind: Ich stricke recht fest und das Garn war der Meinung, laufend nachgeben zu müssen. Anders ausgedrückt: Es riß am laufenden Band. Zwar habe ich beim Fäden vernähen nicht mitgezählt, aber es waren definitiv mehr als doppelt soviel wie normal.

Gebraucht habe ich drei Knäule Noro-Garn in wundervollen Blautönen, die ich mit Nadelstärke 4,0 im schlichten rechts-links-Muster verstrickt habe (also immer im Wechsel eine rechts – eine links und in den Rückreihen wie sie erscheinen). Dadurch sieht er von vorn wie von hinten glatt rechts gestrickt aus, rollt sich aber nicht ein.

Filou findet den Schal richtig „knutschelig“, wie er sich auszudrücken pflegt. Allerdings wollte er sich nicht im Garten ablichten lassen – zu kalt und zu nass, meint er. Daher haben wir uns auf unser Sofa geeinigt. Damit war auch mein verwöhntes Schaf einverstanden.