Jacke „Sommerglück“

(02. Jul. 2018) Endlich bin ich soweit, dass ich Dir das fertige Stück zeigen kann 🙂 Die Fäden sind vernäht, meine Notizen überarbeitet und Fotos sind gemacht. Gestern Abend hat mein Mann mich in der Jacke knipsografiert, heute Mittag ich die Jacke solo.

Wir hatten gestern viel Spaß beim Fotografieren. Und Filou hat sich nicht rausgetraut. Er sagt zwar, er hatte keine Lust, aber seine Nase war an der Scheibe doch recht plattgedrückt, als er zuguckte.

By the way: Der Name dieses Artikels hat sich geändert, weil ich die Jacke jetzt „Sommerglück“ getauft habe. Die Farben machen einfach glücklich und sie ist leicht genug, um an kühlen Sommerabenden ausgeführt zu werden. Außerdem brauchte ich einen „schmissgen“ Namen für meine Anleitung (die in Arbeit ist).

Die Eckdaten dieses Projekts:
Bobbel von wunschgarne.de, für den Körper Sonderwicklung 2.200m/599g und für die Ärmel von Fb. 523 (Senf, Lindenblüte, Wolke) 2x 1.000m/275g jeweils die ersten 300m/80g513 je ca. 300m, alles 4-fädig
Nadelstärke 3,0
Anleitung: Im Endeffekt eigener Entwurf

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(13. Mai 2018) Gestern war es endlich soweit: Die Jacke ist fertig! Naja, sagen wir lieber: Sie ist FAST fertig. Ich muss jetzt nur noch die Fäden vernähen und meine Notizen überarbeiten (für Nachfolgemodelle), dann kann ich auch die letzten Maschenmarkierer entfernen. Und dann gibt es auch nochmal eine Zusammenfassung aller Daten inklusive Materialverbrauch sowie Fotos 🙂

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(14. Mär. 2018) Es ist vollbracht! Nein, die Weste ist noch nicht fertig, aber ich bin beim Armausschnitt angekommen, habe ihn geschlossen – und es paßt! Die Armlöcher sind weder zu eng (das mag ich nämlich gar nicht) noch zu weit (das mag ich auch nicht). Es fühlt sich angenehm an. Und das bedeutet: Jetzt wird fleißig weiter in Reihen gehäkelt, aber ohne Zunahmen. Der Körper des ganzen Gedöns ist dran 🙂

Der Weg bis hierhin war aber auch blöd genug. Nachdem ich, wie unten beschrieben, alles aufgeribbelt und komplett neu gestartet hatte, war ich mit Ribbeln aber noch nicht fertig: Erst habe ich einen ganzen Schwung aufgeribbelt, weil es mit den Zunahmen nicht paßte. Die Raglanlinien verliefen in einem Bogen. Ähm … ja, und dann stellte ich fest, dass ich für das Muster, das ich einsetzen wollte, auf dem Rücken eine Masche zu wenig hatte. Also zum zweiten Mal auf Null zurück und neu anfangen. Das nächste Mal ribbelte ich nicht komplett, sondern nur zu zwei Dritteln, weil ich beim Muster auf der Vorderseite einen Fehler gemacht hatte. Aber nachdem ich auch diesen ausgebügelt hatte, lief es problemlos – bis ich heute endlich die Armausschnitte machen konnte. Und das klappte nun endlich auf Anhieb 😀

Du ahnst gar nicht, wie ich mich freue 😀

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(06. Mär. 2018) Das war eine Projekt nach dem Motto: „Der Mensch denkt, Gott lenkt – der Mensch dachte, Gott lachte“: Gestern habe ich alles wieder aufgeribbelt. Der Hintergrund ist folgender:

Ich bin ja nun nicht grad der zierlichsten einer. Eher das Gegenteil ist der Fall: Mein Sternzeichen könnte Pummeleinhorn sein. Wir sehen uns zumindest figürlich recht ähnlich (auch wenn ich bei weitem nicht so niedlich und knuddelig bin). Daher hatte ich bei unten genannter Anleitung mich gleich für Größe XXL entschieden und entsprechend gehäkelt. Klappte soweit auch gut, ABER der Armausschnitt fühlte sich eng an. Also ribbelte ich bis zum Wechsel der Zunahmen und machte in Größe XXXL weiter (was zuzugeben alleine schon recht frustrierend ist). Da der Armausschnitt an der entsprechenden Stelle sich immer noch etwas eng anfühlte, verlängerte ich den ersten Teil um ein paar Runden und verlängerte dann auch noch die Luftmaschenkette zum Schließen des Armausschnittes. Ach ja, das fühlte sich endlich gemütlich an. Dementsprechend häkelte ich munter weiter – bis ich irgendwann das Gefühl hatte, die Reihen sind unangenehm lang. Bin ich echt so umfangreich? Kam mir komisch vor … Als ich die Rückenlänge ungefähr zur Hälfte fertig hatte, probierte ich an. NEEEE!!! Datt wellt sich ja! Sah voll bescheuert aus. So Ein-Mann-Zelt-Style. Geht gar nicht!

Und deshalb habe ich geribbelt. Bis ganz zum Anfang. Jetzt habe ich einen großen Bobbel mit Lochfraß und zwei Stadionbecher mit Wollmantel (ich hatte nix anderes um das geribbelte Garn aufzuwickeln) und bin mal wieder auf der Suche nach einer passenden Anletiung. Drück mir die Daumen, dass ich bald fündig werde, ja?

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(27. Feb. 2018) Schon seit längerem liegt ein dicker, fetter Bobbel mit Regenbogenverlauf in meiner Kiste und weigerte sich, mir zu verraten, was er werden möchte. Mit ca. 2.200m Lauflänge ist er für ein Tuch viel zu groß. Für eine Decke oder ähnliches kann ich mich auch nicht begeistern, da ich auch nicht weiß, wie gut diese Bobbelgarne wärmen (und Decken müssen einfach kuschelig sein, finde ich). Mir schlich schon länger durch den Kopf, was zum Anziehen zu häkeln, ohne großartiges Muster, wo der Farbverlauf schön rauskommen kann. Doch was? Ponchos sind nicht mein Ding – ich fühle mich darin noch fetter als ich eh schon bin. Tuch, Schal, Stola – zuviel Lauflänge. Außerdem habe ich schon mehr Tücher als ich trage. Tunika – ist doch eh „nur“ ein Zwischending aus Poncho und Pulli und ich schätze, ich hab dafür zuviel Wampe. Also was?

Eine Zeitlang spielte ich mit dem Gedanken, quasi einen vorne offenen Poncho zu häkeln und ihn unter den Armen zusammenzunähen, so dass das Teil zwar aussieht wie ein Poncho, aber zu tragen wäre wie eine Strickjacke mit Fledermausärmeln. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto weniger gefiel mir die Idee letztendlich.

Vorgestern, als mein „Bruinen“ in den letzten Zügen lag, grübelte ich wieder über den Monster-Bobbel nach. Und als ich nachts wach lag, schlich ich mich an den Rechner und suchte zum wiederholten Male auf Ravelry – und wurde tatsächlich fündig!

Also, mein Monsterregenbogenbobbel wird eine Häkelweste mit Raglan von oben. Den Anfang mache ich nach der Anleitung „Sweet Indigo Cardigan“ von DROPS. Wie ich weitermache, wenn ich die Passe fertig habe, gucke ich dann.

Die Eckdaten dieses Projekts:
Anleitung in Anlehnung an „Sweet Indigo Cardigan“ von DROPS
Regenbogenbobbel mit 8 Farben von wunschgarne.de, 4-fädig, 2.200m Lauflänge auf 599g
Nadelstärke 3,5