Warme Hände und Ohren

(24. Dez. 2018) Frohe Weihnachten!

Heute darf ich diesen Beitrag endlich veröffentlichen, da die Beschenkte ihr Geschenk jetzt wohl ausgepackt hat oder heute Abend auspacken wird.

Vor ein paar Monaten ging ich ganz zufällig mit meiner Freundin in ein Wollgeschäft. Okay, ich habe sie mitgeschleift und sie ließ sich schleifen. Bei den Sonderangeboten fand ich dann Wolle, die uns beiden gefiel, und ich bot ihr an, ihr daraus was zu Weihnachten zu machen. Sie war erfreut und einverstanden und wünschte sich fingerlose Handschuhe.

Und seitdem lag die Wolle hier so rum und wartete.

Im November machte ich mich dann endlich auf die Suche nach einer Anleitung, an der ich mich entlanghangeln konnte. Ich fand auch mehrere, die mir zunächst gefielen, doch als es ans Annadeln ging, war es dann doch nicht mehr so mein Ding. Die Überzeugung fehlte. Also suchte ich weiter und fand schließlich ein Modell, das mir von der Sache zwar gefiel, die ich aber trotzdem ganz anders häkeln wollte. Im Endeffekt habe ich mich nur in Sachen Maschenanschlag und Daumenloch an der Anleitung orientiert, der Rest ist komplett auf meinem Mist gewachsen.

Und hier sind nun die Handschuhe:

Da ich noch genug Garn übrig hatte und das Weihnachtsgeschenk halt auch ein wenig überraschend sein sollte, häkelte ich noch schnell ein Stirnband:

Ich habe immer noch ein wenig Rest, den ich aber in einem Resteprojekt verwursten werde.

Die Eckdaten des Projekt:
Garn von Debbie Bliss, „baby cashmerino“ in Farbe 340207 und „Baby Cashmerino Tonas“ in Farbe 34502
Nadelstärke 3,0
eigene Anleitung